Bau- und Infrastrukturkonzern
5 Beispielprojekte aus dem Bereich Baukonzern, geplant auf einem Pool von 150 Personen — mit Screenshots aus Rillsoft Project.
Die Kolonne vor Ort hat 11 Maurer, gebraucht werden 14 — und in der Nachbarniederlassung sitzen welche, die gerade nichts zu tun haben. Das ist der teuerste Satz in einem Mehrstandort-Unternehmen, weil er in beide Richtungen falsch beantwortet wird: Entweder man plant streng nach Standort und übersieht freie Leute, oder man rechnet konzernweit und verspricht Kolonnen, die am Stichtag 200 Kilometer entfernt sind.
Dieses Paket ist das einzige des Bestandes mit Standorten: drei Niederlassungen, 150 Personen in 17 Kolonnen, 15 Qualifikationen. Fachlich könnte jeder Maurer überall arbeiten — die Qualifikationen sind an allen drei Standorten dieselben. Geplant wird trotzdem mit der Kolonne vor Ort, und genau diese Selbstverständlichkeit ist hier modelliert: Alle 17 Teamzeilen stehen als bevorzugtes Team an den Sammelvorgängen. Der Engpass steckt deshalb nicht in der Qualifikation, sondern im Team.
Was der Plan leistet — und was nicht#
Er macht den Nutzen der Zentralisierung zu einer Zahl. Derselbe Vorgang, zweimal ausgewertet: Mit bevorzugtem Team zeigt die Kandidatenliste 11 Personen aus NORD — ehrlich, aber zu wenige. Ohne Teamfilter werden es 28 aus allen Standorten, 17 davon frei, SÜD 11 und WEST 6. Und das Fenster ist datiert, vom 13. bis 27. Januar 2027. Damit ist die Frage „bringt eine zentrale Personalplanung überhaupt etwas" beantwortet, ohne dass jemand sie glauben muss. Das ist zugleich die einzige Unterdeckung des Bestandes, die sich durch eine Entscheidung auflösen lässt statt nur verschieben.
Er schickt niemanden auf die Autobahn. Ob ein Maurer aus SÜD nach NORD fährt, wer die Kolonne dort ersetzt, was die Anfahrt kostet und welche Zusage am eigenen Standort dafür fällt — davon steht nichts im Plan und soll auch nichts darin stehen. Was er beiträgt: Die Alternative ist beziffert, bevor jemand entscheidet.
Das Paket dahinter#
Je Niederlassung ein Leitprojekt am eigenen Standort; das vierte Projekt ist die Großbaustelle Logistikzentrum Ostkamp der Niederlassung Nord, deren Rohbau-Spitze die Nord-Kolonnen überzieht.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Beispielprojekte | 5 |
| Ressourcenpool | 150 Personen in 17 Teams |
| Leitprojekt | Hafenquartier Nordmole (01.10.2026 – 08.03.2027) |
| Umfang des Leitprojekts | 16 Vorgänge, 5 Meilensteine, 20 Verknüpfungen |
| Grundlast | Laufende Baustellen bindet 0 Personen |
| Engpass | Maurer/in: 36 gegen 28 an 7 Tagen |
Der eigentliche Engpass steckt nicht in der Qualifikation, sondern im Team: Zwei parallele Mauerarbeiten der Großbaustelle verlangen 14 Maurer, die beiden Nord-Kolonnen haben 11. Mit dem bevorzugten Team zeigt die Kandidatenliste 11 Personen aus NORD, ohne Teamfilter 28 aus allen Standorten — 17 davon frei (SUED 11, WEST 6).
Geplant sind alle Beispiele dieser Branche mit Rillsoft Project; die Produktseite zur Personaleinsatzplanung in der Rillsoft Cloud zeigt die Funktion außerhalb des Beispiels.
Der eine Leitfall#
Bevorzugtes Team führt die ganze Mechanik an diesem Fall vor: Mit Teamvorzug zeigt die Kandidatenliste die elf Personen aus Nord — ehrlich, aber zu wenige. Ohne den Filter werden es 28 aus allen Standorten, 17 davon frei. Der Plan macht aus der Standortfrage damit eine Entscheidung mit Zahlen: Kolonne ausleihen, Termin schieben oder Nachunternehmer — aber nicht mehr aus dem Bauchgefühl.
Dass ein Bauunternehmen seine Kolonnen nicht nur an Projekte verliert, sondern zuerst an das Tagesgeschäft, zeigt die Grundlast der laufenden Baustellen im Bauwesen. Wie aus einer offenen Stelle eine Kandidatenliste wird, steht am IT-Beispiel unter Kandidatenermittlung — und warum am Vorgang die Qualifikation stehen bleiben muss, damit das überhaupt geht, unter Rolle oder Person.
Häufige Fragen
Fragen zum Baukonzern-Paket
Was ist an diesem Paket einzigartig?
Es ist das einzige Mehrstandort-Paket: 150 Personen in 17 Kolonnen an drei Niederlassungen, mit dem bevorzugten Team als Standortfilter.
Wo steckt der eigentliche Engpass?
Nicht in der Qualifikation, sondern im Team. Zwei parallele Mauerarbeiten der Großbaustelle verlangen 14 Maurer, die beiden Nord-Kolonnen haben 11. Über alle Standorte gerechnet stünden 28 zur Verfügung, davon 17 frei — SUED 11, WEST 6.
Ist der Engpass damit gelöst?
Rechnerisch ja, praktisch nicht. Der Plan zeigt, dass 17 Maurer an anderen Standorten frei sind — ob einer davon vom 13. bis 27. Januar nach Nord fährt, entscheidet niemand in der Software. Anfahrt, Kosten und die Zusagen am eigenen Standort bleiben Führungsfragen.
Wie sind die Projekte verteilt?
Je Niederlassung ein Leitprojekt am eigenen Standort. Das vierte Projekt ist die Großbaustelle Logistikzentrum Ostkamp der Niederlassung Nord, deren Rohbau-Spitze die Nord-Kolonnen überzieht.
Was bringt die Zahl einer Vergabestelle?
Sie macht eine Zusage prüfbar. Die Aussage, ein Unternehmen habe 28 Maurer, und die Aussage, vor Ort seien 11 verfügbar, sind zweierlei — und beide stehen als Kandidatenliste da, mit Teamfilter und ohne.