↓ Zum Hauptinhalt springen
projektbeispiele.de
Kostenlos testen

Was diese Beispiele zeigen

Neunzehn Planungsfunktionen, jede an einem gebauten Beispielprojekt belegt — und fünf, die hier bewusst fehlen.

Wer ein Planungswerkzeug beurteilt, will zuerst wissen, was es überhaupt abdeckt — und zwar bevor er sich durch neun Branchen liest. Diese Seite ist die Antwort darauf: neunzehn Funktionen, jede mit einem Satz dazu, was sie leistet, und jede mit mindestens einem Beispielprojekt, an dem sie zu sehen ist.

Was hier steht, ist keine Funktionsliste des Produkts. Es ist die Liste dessen, was der Beispielbestand dieser Website belegt — mit Screenshots aus einer laufenden Planung und mit Zahlen, die aus dem gebauten Bestand kommen und nicht aus einer Broschüre. Der Unterschied ist wichtig: Eine Funktion steht hier erst, wenn sie an einem konkreten Projekt vorgeführt wird.

Die Übersicht entsteht aus derselben Datei, aus der die Bildkataloge und die Prüfläufe dieser Website gespeist werden. Sie kann deshalb nicht veralten, ohne dass es auffällt.

Wie derselbe Funktionsumfang außerhalb der Beispiele aussieht, steht auf der Produktseite zum Projektmanagement in der Rillsoft Cloud.

Projektplanung

F01 · Projektstrukturplan ueber mehrere Ebenen und Meilensteine
Der Strukturplan ist keine Gliederungsuebung: Jede Hauptphase endet mit einem Meilenstein als letztem direkten Kind, und genau daraus entsteht ein Plan, an dem man Phasenuebergaenge ablesen kann.
Gezeigt in: Maschinenbau
Im Katalog vermerkt für: Bauwesen, Produktion, IT-Dienstleister, Mittelstand, Ingenieurbüro, Öffentliche Verwaltung, Anlagenbau, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F02 · Anordnungsbeziehungen, kritischer Weg und Reserve
Ein Netz ohne lose Enden ist die Voraussetzung dafuer, dass der kritische Weg etwas aussagt; isolierte Balken erzeugen einen Terminplan, der auf jede Aenderung falsch reagiert.
Gezeigt in: Maschinenbau
Im Katalog vermerkt für: Ingenieurbüro, IT-Dienstleister, Anlagenbau — dort ohne eigene Seite.

F17 · Vorgangsart: fester Aufwand statt fester Dauer
Die Vorgangsart entscheidet, welche Groesse stehen bleibt, wenn sich etwas aendert: Bei festem Aufwand folgt die Auslastung der Dauer — die Arbeit verschwindet nicht, weil der Balken kuerzer wird.
Gezeigt in: Grundlagen
Im Katalog vermerkt für: Produktion, Ingenieurbüro, Anlagenbau — dort ohne eigene Seite.

Ressourcen

F03 · Gemeinsam genutzte Maschinen
Ein Kran, den vier Vorgaenge gleichzeitig benutzen, ist EIN Kran — ohne diese Angabe rechnet jede Planungssoftware vier daraus und meldet einen Engpass, den es nicht gibt.

F04 · Qualifikationsbasierte und personenscharfe Planung nebeneinander
Grobplanung nach Qualifikation und Feinplanung mit Namen sind kein Entweder-oder: Derselbe Plan traegt beides, und der Auslastungsabgleich zaehlt weiterhin die Rollen, nicht die namentlich Besetzten.
Gezeigt in: IT-Dienstleister
Im Katalog vermerkt für: Maschinenbau, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F05 · Bevorzugtes Team: Standortplanung und Kandidatenermittlung
Wer an mehreren Standorten dasselbe kann, plant trotzdem vor Ort: Das bevorzugte Team am Teilprojekt belegt den Kandidatenfilter vor und schraenkt das Angebot der Kapazitaetssicht ein — und erst wenn die eigenen Kolonnen nicht reichen, weitet man den Filter und holt einen anderen Standort dazu.
Gezeigt in: Baukonzern, Grundlagen
Im Katalog vermerkt für: Ingenieurbüro — dort ohne eigene Seite.

F16 · Ressourcenpool als gemeinsame Grundlage
Das Ressourcenangebot ist eine Eigenschaft des Unternehmens, nicht des Projekts: Ein Pool traegt alle Vorhaben — und nur deshalb kann der Kapazitaetsabgleich ueber Projektgrenzen hinweg ueberhaupt rechnen.
Gezeigt in: Ingenieurbüro
Im Katalog vermerkt für: Maschinenbau, Produktion, Mittelstand, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F18 · Dynamische Aufwandsverteilung
Zwei zugewiesene Koepfe heissen noch nicht, dass der Plan sie flexibel einsetzt: Ohne die dynamische Verteilung teilt er den Aufwand starr und laesst den Verfuegbaren mitwarten.
Im Katalog vermerkt für: Bauwesen — dort ohne eigene Seite.

Multiprojekt

F06 · Kapazitaetsabgleich im Multiprojekt (Portfolio)
Ein Einzelprojekt kann jederzeit machbar aussehen und trotzdem undurchfuehrbar sein: Erst die Portfoliosicht zeigt, wer dieselbe Person zur selben Zeit eingeplant hat.
Gezeigt in: Anlagenbau, Grundlagen, Mittelstand
Im Katalog vermerkt für: Maschinenbau, Bauwesen, Produktion, IT-Dienstleister, Ingenieurbüro, Öffentliche Verwaltung, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F14 · Portfolio im Grosskundenmassstab (Skalierung)
Die Vorgangszahl entsteht fachlich und nicht durch Vervielfachen: sieben bis neun Anlagenteile je Projekt, jeder mit eigenem Arbeitspaket in Detail Engineering, Vorfertigung, Montage und Inbetriebnahme.

Kapazitaet und Engpass

F07 · Grundlast und Tagesgeschaeft als Kapazitaetsbindung
Projekte scheitern selten am Projekt, sondern am Tagesgeschaeft daneben: Wer die Grundlast nicht mitplant, plant mit einer Kapazitaet, die es nicht gibt.
Gezeigt in: Bauwesen, Produktion
Im Katalog vermerkt für: Maschinenbau, Mittelstand, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F11 · Engpass je Qualifikation sichtbar machen
Der Engpass ist nie „das Projekt", sondern eine Qualifikation an bestimmten Tagen — und genau in dieser Aufloesung muss er auf dem Bildschirm stehen, sonst laesst er sich nicht aufloesen.
Gezeigt in: Produktion
Im Katalog vermerkt für: Bauwesen, Mittelstand, Ingenieurbüro, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

F15 · Auslastungs- und Kapazitaetsansichten steuern
Dieselben Daten beantworten je nach Struktur und Kennzahl verschiedene Fragen — wer nach Rolle strukturiert, sieht den Engpass; wer nach Projekt strukturiert, sieht den Verursacher.
Im Katalog vermerkt für: Produktion, Bauwesen, Baukonzern — dort ohne eigene Seite.

Basisplan und Fortschritt

F09 · Basisplan und Soll-Ist-Vergleich
Ein Plan ohne gespeicherten Stand kann nichts belegen: Erst der Basisplan macht aus „wir sind spaet" eine Zahl je Vorgang — in Zeit, Aufwand und Kosten getrennt.

F13 · Fortschritt, Stichtag und Stichtagsrechnung
Fortschritt pflegen heisst nicht Prozente eintragen, sondern einen Stichtag setzen und die Folgen rechnen lassen — erst dann steht im Plan, was der Verzug fuer die Nachfolger bedeutet.
Im Katalog vermerkt für: Maschinenbau — dort ohne eigene Seite.

F19 · Dynamischer Basisplan
Ein fester Basisplan kann immer nur eines von beidem: die alte Zusage oder die neue Zeile. Der dynamische nimmt je Vorgang den letzten Stand, der VOR seinem Beginn angelegt wurde — und stellt beides nebeneinander.

Zeitmodell und Planungsart

F08 · Termintreue und kapazitaetstreue Planung
Termintreu und kapazitaetstreu sind zwei Rechenwege mit zwei Ergebnissen: Termintreu bleibt der Termin stehen und die Luecke wird zur Zahl, kapazitaetstreu wandert der Plan und die Zahl entfaellt. Die Wahl gehoert an den Vertrag, nicht an die Software.
Im Katalog vermerkt für: Anlagenbau — dort ohne eigene Seite.

F12 · Zwangstermine, Kalender und arbeitsfreie Zeiten
Ein Termin, der von aussen gesetzt ist, gehoert in den Plan und nicht in den Kopf des Planers: Fixierte Elemente bleiben bei jeder Neuterminierung stehen — und `element_fixed_query` sagt vorher, welche das sind.
Gezeigt in: Bauwesen, Grundlagen, Öffentliche Verwaltung

Material und Kosten

F10 · Material und Kosten am Vorgang
Material ist die einzige Ressourcenart ohne Angebot: Es taucht in keiner Engpassbetrachtung auf und wirkt ausschliesslich ueber die Kosten — zwei Vorgaenge, die denselben Beton brauchen, verbrauchen ihn zweimal.

Was diese Beispiele bewusst nicht zeigen

Der Katalog führt 5 Themen, die hier absichtlich fehlen. Sie stehen hier, weil eine Auswahl erst dann etwas wert ist, wenn auch ihre Grenze bekannt ist.

ThemaWarum nicht
Ressourcenpool pflegen (Arbeitseinheit, Stammdaten anlegen/aendern)Administration, kein Planungsergebnis am Beispiel; die Pakete zeigen den fertigen Pool (F16)
Abwesenheiten pflegenAls Wirkung in F16 und in der Terminierung sichtbar; die Pflege selbst ist Stammdatenarbeit
Vorgang splitten, Zeilensemantik, freier Puffer als FeldDetailverhalten ohne Branchenbezug; gehoert in die Produkthilfe, nicht auf eine Branchenseite
Import/Export, Schnittstellen, RIS-Anbindung, Lizenz- und RechtethemenAusserhalb des Themenrahmens von projektbeispiele.de (Regel 10)
Projektfinanzierung und StatusberichtIn der Hilfe vorhanden, im Beispielbestand ohne belegbare Daten (keine Budget-/Finanzierungswerte)

Häufige Fragen

Fragen zu dieser Übersicht

Ist das der Funktionsumfang von Rillsoft Project?

Nein. Diese Liste sagt, was der Beispielbestand dieser Website belegt — neunzehn Funktionen, jede an einem gebauten Projekt mit Screenshots und nachrechenbaren Zahlen. Was Rillsoft Project darüber hinaus kann, steht in der Produktdokumentation, nicht hier.

Warum steht hier auch, was fehlt?

Weil eine Auswahl erst dann etwas wert ist, wenn ihre Grenze bekannt ist. Fünf Themen sind bewusst ausgeschlossen — Stammdatenpflege, Abwesenheitspflege, Detailverhalten ohne Branchenbezug, Schnittstellen und Lizenzthemen sowie Projektfinanzierung. Bei den letzten beiden fehlen im Beispielbestand schlicht die belegbaren Daten.

Wonach sind die Funktionen geordnet?

Nach demselben Themenschnitt, nach dem auch die Suchbegriffe dieser Website geordnet sind — hergeleitet aus der Leitseite jeder Funktion. So gibt es nur eine Themenordnung statt zweier, die nebeneinander veralten könnten. Die Kennung (F01 bis F19) läuft sichtbar mit, weil sie die Ordnung im Katalog ist.