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Ressourcenmanagement im Portfolio

Drei Projekte, ein Pool: Erst im Portfolio zählt der Bedarf einer Rolle über alle Vorhaben — und die Gliederung stellt die Frage.

Elf Themen dieses Bereichs rechnen in einem Projekt. Dieses hier rechnet in dreien — und zeigt, was sich ändert, wenn dieselben drei Vorgänge nicht in einer Datei stehen, sondern in drei, und diese drei auf denselben Pool zugreifen. Das ist ein Portfolio: keine neue Planung, sondern die gemeinsame Rechnung mehrerer Vorhaben.

Die Antwort vorweg: Für sich genommen ist jedes der drei Projekte unauffällig. Jedes braucht eine Bearbeiterin und eine Prüferin, jedes hat sie. Erst das Portfolio zeigt, dass die eine Prüferin im Pool drei Wochen lang ohne Lücke gefordert ist — und je nachdem, ob man die Ansicht nach Rolle oder nach Projekt gliedert, beantwortet sie eine andere Frage.

Der Bestand, um den es geht
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Drei Projekte, jedes die bekannte Kette aus drei Vorgängen, um je eine Woche versetzt. Jeder Vorgang trägt seine Rolle; in Alpha und Beta stehen zusätzlich Personen, in Gamma nicht. Am Ende jedes Projekts steht ein fixierter Meilenstein.

ProjektAnfangKonzept erstellen (40 h, Bearbeiter/in)Entwurf prüfen (40 h, Prüfer/in)Freigabe erteilen (16 h, Bearbeiter/in)Meilenstein
Projekt AlphaMo 5. Oktober5.–9.10., Anna Muster12.–16.10., Clara Probe19.–20.10., Anna Muster20. Oktober
Projekt BetaMo 12. Oktober12.–16.10., Bernd Beispiel19.–23.10., Clara Probe26.–27.10., Bernd Beispiel27. Oktober
Projekt GammaMo 19. Oktober19.–23.10., nur Rolle26.–30.10., nur Rolle2.–3.11., nur Rolle3. November

Jedes Projekt trägt außerdem einen Kunden und eine Kategorie aus dem Pool: Alpha und Gamma gehören der Musterkunde AG, Beta der Beispielkunde GmbH; Alpha und Beta sind Entwicklung, Gamma ist Wartung. Beides steht in der Projektmaske (Bild 1 bis 3) und ist die Grundlage dafür, ein Portfolio später nach Kunde oder Kategorie zu gliedern.

Der Pool ist derselbe wie auf allen Grundlagenseiten: Anna Muster und Bernd Beispiel als Bearbeiter/in, Clara Probe als einzige Prüfer/in. Das ist die Zahl, auf die es ankommt — eine Prüferin, drei Projekte, die je eine Woche lang prüfen lassen.

Drei Projekte, drei Dateien
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Balkenplan von „Projekt Alpha" in Rillsoft Project: drei Vorgänge in einer Kette vom 5. bis 20. Oktober mit Rollen und Personen, am Ende der Meilenstein „Alpha freigegeben"; darunter die Projektmaske im Reiter Allgemein.

Bild 1 von 20 — Das erste der drei Projekte, für sich allein. „Konzept erstellen" läuft vom 5. bis 9. Oktober bei Anna Muster, „Entwurf prüfen" vom 12. bis 16. bei Clara Probe, „Freigabe erteilen" am 19. und 20. wieder bei Anna; jeder Vorgang trägt seine Rolle, und am 20. Oktober steht der fixierte Meilenstein „Alpha freigegeben". Die Maske darunter ist die des Projekts — im Kopf steht „Projekt Alpha", Anfang 5. Oktober, Kategorie Entwicklung, Kunde Musterkunde AG. Was hier fehlt, ist nicht zu sehen: dass in zwei Wochen ein zweites und ein drittes Projekt dieselben Leute brauchen.

Balkenplan von „Projekt Beta": dieselbe Kette aus drei Vorgängen, eine Woche später vom 12. bis 27. Oktober, mit Bernd Beispiel und Clara Probe, am Ende der Meilenstein „Beta freigegeben"; darunter die Projektmaske im Reiter Allgemein.

Bild 2 von 20 — Das zweite Projekt — eine andere Datei, nicht eine Änderung an Alpha. Dieselbe Kette, dieselben Stunden, um eine Woche versetzt: „Konzept erstellen" vom 12. bis 16. Oktober bei Bernd Beispiel, „Entwurf prüfen" vom 19. bis 23. wieder bei Clara Probe, „Freigabe erteilen" am 26. und 27. bei Bernd, die fixierte Raute am 27. Oktober. Im Kopf der Maske steht „Projekt Beta", darunter Kategorie Entwicklung und ein anderer Kunde: Beispielkunde GmbH. Wer beide Bilder nebeneinanderlegt, sieht schon, was keines von beiden zeigt: Clara Probe prüft in Alpha bis zum 16. und in Beta ab dem 19. Oktober — in zwei Dateien, die voneinander nichts wissen.

Balkenplan von „Projekt Gamma": dieselbe Kette vom 19. Oktober bis 3. November, jeder Vorgang mit Rolle, aber die Spalte Personal leer; am Ende der Meilenstein „Gamma freigegeben"; darunter die Projektmaske im Reiter Allgemein.

Bild 3 von 20 — Das dritte Projekt, wieder eine andere Datei, und wieder eine Woche später: „Konzept erstellen" vom 19. bis 23. Oktober, „Entwurf prüfen" vom 26. bis 30., „Freigabe erteilen" am 2. und 3. November, die fixierte Raute am 3. November. Die Maske sagt Kategorie Wartung und Kunde Musterkunde AG — derselbe Kunde wie Alpha, eine andere Projektart. Der Unterschied zu den beiden anderen steht in der Spalte Personal: Sie ist leer. Gamma sagt nur, was gebraucht wird — eine Bearbeiterin oder ein Bearbeiter, eine Prüferin —, nicht wer. Das ist der Normalfall in einer frühen Planung, und im Portfolio wird daraus eine Frage: Ist im Pool noch jemand frei, wenn Gamma anfängt?

Drei Dateien, drei Balkenpläne, und in keinem steht etwas Beunruhigendes. Jedes Projekt fordert je Woche eine Person einer Qualifikation, und der Pool hat von jeder Qualifikation mindestens eine. Der Planer von Alpha sieht Alpha, der von Gamma sieht Gamma. Dass Clara Probe in Alpha bis zum 16., in Beta ab dem 19. und in Gamma ab dem 26. Oktober prüfen soll, steht in keiner der drei Dateien — es steht in allen dreien zusammen.

Das Portfolio: eine Achse für alle drei
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Balkenplan des Portfolios „Drei Projekte": drei zugeklappte Projektzeilen auf einer Zeitachse — Projekt Alpha vom 5. bis 20. Oktober, Projekt Beta vom 12. bis 27. Oktober, Projekt Gamma vom 19. Oktober bis 3. November.

Bild 4 von 20 — Dieselben drei Projekte, jetzt in einer Datei: dem Portfolio. Das ist keine vierte Planung, sondern eine Liste der drei — und trotzdem ändert sich mit ihr alles, was zu sehen ist. Drei Zeilen, drei Balken, um je eine Woche versetzt: Alpha vom 5. bis 20. Oktober, Beta vom 12. bis 27., Gamma vom 19. Oktober bis 3. November. Zum ersten Mal steht auf einer Achse, dass sich die drei überlappen — in der Woche vom 19. Oktober laufen alle drei zugleich. Zugeklappt sieht man das Wann; das Wer kommt in den nächsten Bildern.

Ein Portfolio ist in Rillsoft Project wörtlich eine Liste: eine Datei, die die drei Projektdateien nennt. Die Projekte bleiben, was sie sind — eigene Dateien mit eigenen Terminen und eigenen Meilensteinen. Neu ist, dass sie gemeinsam geöffnet und gemeinsam gerechnet werden. Zugeklappt zeigt der Balkenplan das Wesentliche der Zeitachse: Die drei Vorhaben überlappen sich zwei Wochen lang.

Dasselbe zugeklappte Portfolio wie in Bild 4, jetzt mit einer Raute am Ende jedes Projektbalkens: der fixierte Endtermin von Alpha am 20. Oktober, von Beta am 27. Oktober, von Gamma am 3. November.

Bild 5 von 20 — Dasselbe Bild wie zuvor, mit einer einzigen Darstellungsoption mehr: „Meilensteine in Teilprojekt darstellen". Jeder Projektbalken trägt jetzt an seinem Ende die Raute seines fixierten Meilensteins — Alpha am 20. Oktober, Beta am 27. Oktober, Gamma am 3. November —, obwohl die Meilensteinzeilen selbst in den zugeklappten Projekten verborgen bleiben. Der Balken sagt, wie lange gearbeitet wird; die Raute sagt, was am Ende zugesagt ist. Drei Balken, drei Rauten, drei Zusagen — und noch ohne die Linien, die zeigen, wen jede Zusage schneidet.

Die Raute gehört zum Projekt, nicht zur Zeile: Sie steht am Balken, weil das Projekt einen fixierten Endtermin hat — ganz gleich, ob seine Zeilen auf- oder zugeklappt sind. Wer nur die drei Zusagen sehen will, braucht die Vorgänge dafür nicht.

Dasselbe zugeklappte Portfolio wie in Bild 5, jetzt mit den drei Meilensteinen auch in der Kalenderleiste: Rauten am 20. und 27. Oktober und am 3. November über der Zeitachse, von jeder eine senkrechte Linie durch die drei Projektzeilen.

Bild 6 von 20 — Dasselbe Bild wie zuvor, mit einer weiteren Darstellungsoption: „Meilensteine in Kalenderleiste anzeigen" hebt die drei Termine von den Balkenenden — 20. Oktober, 27. Oktober, 3. November — zusätzlich als Rauten oben in die Zeitleiste, von jeder eine senkrechte Linie durch die drei Projektzeilen, obwohl die Meilensteine selbst in den zugeklappten Projekten verborgen sind. Drei Zeilen, drei Balken, drei Zusagen: Das ist das Portfolio auf einen Blick — und jede Linie schneidet die Balken der anderen Projekte.

Die zweite Option holt die Zusagen in die Leiste, ohne die Projekte aufzuklappen: Drei Rauten oben, drei Linien durch drei Balken. Wer wissen will, wann was fertig sein muss und wer dann noch mitten in der Arbeit ist, braucht keine weitere Zeile.

Das Portfolio aufgeklappt: unter jeder Projektzeile drei Vorgänge und der Meilenstein, neun Balken und drei Rauten um je eine Woche versetzt, Alpha und Beta mit Namen, Gamma ohne; die Meilensteine zusätzlich als Rauten in der Kalenderleiste mit senkrechten Linien.

Bild 7 von 20 — Dieselbe Datei, aufgeklappt — und jetzt stehen die neun Vorgänge untereinander, die vorher in drei Dateien lagen. Jede Kette hat dieselbe Form, nur um eine Woche verschoben, und die Spalte Personal zeigt den Unterschied zwischen den Projekten: Alpha und Beta tragen Namen, Gamma nur Rollen. Die Kalenderleiste trägt weiter die drei Rauten, und ihre senkrechten Linien laufen jetzt durch alle zwölf Zeilen: An der Linie vom 20. Oktober ist zu sehen, dass Betas Prüfung und Gammas Konzept mitten in der Arbeit sind, wenn Alpha abgenommen wird. Wer hier die Zeilen mit „Clara Probe" sucht, findet zwei, die sich nicht überschneiden — bis 16. Oktober in Alpha, ab 19. Oktober in Beta. Was der Balkenplan nicht zeigt: dass Gamma ab dem 26. Oktober ebenfalls eine Prüferin braucht, und dass es im Pool nur eine gibt.

Aufgeklappt ist das Portfolio ein Balkenplan mit zwölf Zeilen, und die Frage nach der Prüferin lässt sich darin schon stellen, aber schlecht beantworten: Man müsste die drei Zeilen „Entwurf prüfen" suchen, ihre Wochen vergleichen und wissen, dass Gamma dieselbe Rolle meint wie Alpha und Beta. Der Balkenplan sortiert nach Projekt. Für die Frage nach der Qualifikation braucht es eine Ansicht, die nach Qualifikation sortiert.

Die Rollenauslastung: nach Qualifikation statt nach Projekt
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Rollenauslastung des Portfolios, aufgeklappt: zwei Rollenzeilen — 11.001 Bearbeitung – Bearbeiter/in mit sechs Vorgängen darunter, 12.001 Prüfung – Prüfer/in mit dreien —, je Tag die geforderten Stunden.

Bild 8 von 20 — Dieselben neun Vorgänge, jetzt nach Qualifikation sortiert statt nach Projekt. Die Ansicht wechselt vom Balkenplan in die Rollenauslastung: Oben die Bearbeiter/innen mit sechs Vorgangsbalken darunter, dann die Prüfer/in mit dreien. In den Zellen steht je Tag, wie viele Stunden die Rolle gefordert ist — bei den Bearbeitern am 19. und 20. Oktober 16, weil Alphas Freigabe und Gammas Konzept zusammentreffen, sonst 8; bei der Prüferin vom 12. bis 30. Oktober jeden Tag 8, drei Wochen ohne Lücke. Die Rolle weiß nicht, aus welchem Projekt ein Vorgang kommt — und genau das ist hier die Stärke: Der Bedarf zählt über alle drei.

Zwei Zeilen statt zwölf, und die Frage ist beantwortet. Die Rolle Prüfer/in ist vom 12. bis 30. Oktober an jedem Arbeitstag mit 8 Stunden gefordert — drei Wochen, aus drei Projekten, ohne einen Tag dazwischen. Der Pool hat für diese Rolle eine Person. Das geht auf, aber nur, wenn nichts dazwischenkommt: kein Urlaubstag, keine Verschiebung in Alpha, die „Entwurf prüfen" in die Woche von Beta drückt. Bei den Bearbeitern stehen am 19. und 20. Oktober 16 Stunden, weil Alphas Freigabe und Gammas Konzept zusammentreffen — zwei Köpfe im Pool, zwei gefordert, ebenfalls ohne Luft.

Dass Gamma nur Rollen trägt, spielt für diese Rechnung keine Rolle: Die Rollenauslastung fragt, was gebraucht wird, nicht, wer eingetragen ist. Gammas Bedarf steht in derselben Zeile wie der von Alpha und Beta.

Dieselbe Ansicht, zwei Reihenfolgen
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Dieselbe Rollenauslastung, nach Rolle und darunter nach Projekt gegliedert: Unter Bearbeiter/in und unter Prüfer/in je drei Projektzeilen Alpha, Beta, Gamma mit ihren Vorgängen.

Bild 9 von 20 — Eine Gliederungsebene mehr, und die Rolle bekommt eine Adresse. Unter jeder der beiden Rollenzeilen stehen jetzt die drei Projekte, und unter jedem Projekt seine Vorgänge: Bei den Bearbeitern zwei je Projekt, bei der Prüferin einer je Projekt. Die Summenzeile der Rolle ist dieselbe wie in Bild 8 — die 16 am 19. und 20. Oktober steht weiter oben —, aber darunter ist zu lesen, wer sie verursacht: Alpha mit der Freigabe, Gamma mit dem Konzept. Das ist die Reihenfolge für die Frage „wohin geht diese Qualifikation, und welches Projekt müsste nachgeben".

Dieselbe Rollenauslastung, nach Projekt und darunter nach Rolle gegliedert: Unter Projekt Alpha, Projekt Beta und Projekt Gamma je die Zeilen Bearbeiter/in und Prüfer/in mit ihren Vorgängen.

Bild 10 von 20 — Die Gliederung umgedreht — erst das Projekt, dann die Rolle —, und die Ansicht beantwortet die andere Frage: nicht „wohin geht die Qualifikation", sondern „was braucht dieses Projekt". Unter jedem der drei Projekte stehen seine beiden Rollen mit ihren Vorgängen, und die Zahlen je Projekt sind die aus dem Einzelprojekt: 8 je Tag, nie mehr. Was hier verloren geht, ist die Summe über die Projekte — die 16 am 19. und 20. Oktober gibt es in dieser Reihenfolge nicht mehr, weil sie zwei Projekten gehört. Deshalb braucht ein Portfolio beide Reihenfolgen: Rolle zuerst für den Engpass, Projekt zuerst für den Bedarf.

Die beiden Bilder tragen dieselben Zahlen; verschieden ist nur, welche Zeile oben steht. Rolle vor Projekt hält den Bedarf der Qualifikation als Überschrift und zeigt darunter, welches Vorhaben wie viel davon bindet — das ist die Ansicht, wenn eine Rolle knapp ist und jemand entscheiden muss, welches Projekt nachgibt. Projekt vor Rolle hält das Vorhaben als Überschrift und zeigt darunter, welche Qualifikationen es braucht — das ist die Ansicht, wenn ein Projekt beginnt und jemand wissen will, wen es fordert. In der zweiten Reihenfolge gibt es die 16 vom 19. Oktober nicht mehr: Sie gehört zwei Projekten und steht deshalb unter keinem.

FrageGliederungBild
Wann laufen die Projekte, und wo überlappen sie sich?Balkenplan des Portfolios4 und 7
Bis wann — wo liegen die fixierten Endtermine?Balkenplan, Meilensteine am Balkenende und in der Kalenderleiste5 bis 7
Wie viel wird von einer Qualifikation gefordert, über alle Projekte?Rolle, flach8
Welches Projekt bindet die knappe Qualifikation?Rolle → Projekt9
Welche Qualifikationen braucht dieses Projekt?Projekt → Rolle10
Was bindet ein Kunde insgesamt, je Qualifikation?Kunde → Rolle11
Welche Projekte hat ein Kunde, und was brauchen sie?Kunde → Projekt → Rolle12
Welche Projekte dieses Kunden fordern die knappe Qualifikation?Kunde → Rolle → Projekt13
Wie viel Arbeit steckt in einer Kategorie, je Qualifikation?Kategorie → Rolle14
Welche Projekte gehören zu einer Kategorie, und was brauchen sie?Kategorie → Projekt → Rolle15
Wer ist wann eingeplant — und wo ist noch niemand?Person, flach16
Für welche Projekte arbeitet diese Person?Person → Projekt17
Wer arbeitet an diesem Projekt?Projekt → Person18
Welche Menschen arbeiten für diesen Kunden — und welches seiner Projekte ist unbesetzt?Kunde → Projekt → Person19
Welche Menschen stecken in einer Kategorie?Kategorie → Projekt → Person20

Eine Ebene darüber: Kunde und Kategorie
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Rollenauslastung des Portfolios nach Kunde und Rolle gegliedert: Unter Musterkunde AG zwei Rollenzeilen mit zusammen 192 Stunden, unter Beispielkunde GmbH zwei Rollenzeilen mit 96 Stunden, darunter die Vorgänge.

Bild 11 von 20 — Der Kunde als oberste Ebene, direkt darunter die Rolle — ohne den Umweg über das Projekt. Die Musterkunde AG bindet 192 Stunden, aus Alpha und Gamma zusammengezählt, je Qualifikation in einer Zeile; die Beispielkunde GmbH 96. Das ist die Antwort auf die Frage, was ein Kunde bindet, wenn es nicht darauf ankommt, in welchem seiner Vorhaben. Unter den Bearbeiter/innen der Musterkunde AG stehen sechs Vorgänge: drei aus Alpha, drei aus Gamma.

Was ein Kunde bindet, ohne den Umweg über das Projekt: Die zweistufige Gliederung fasst je Kunde alles zusammen, was seine Vorhaben an einer Qualifikation fordern. Erst die dritte Ebene sagt, in welchem Projekt es steckt.

Dieselbe Rollenauslastung nach Kunde, Projekt und Rolle gegliedert: Unter Musterkunde AG die Projekte Alpha und Gamma mit je zwei Rollen, unter Beispielkunde GmbH Projekt Beta mit zwei Rollen.

Bild 12 von 20 — Der Kunde als oberste Ebene, darunter das Projekt, darunter die Rolle. Die Musterkunde AG zeigt ihre beiden Vorhaben nacheinander — Alpha und Gamma, zusammen 192 Stunden —, jedes mit seinen zwei Qualifikationen und 8 Stunden je Tag; die Beispielkunde GmbH ihr eines mit 96. Das ist die Ansicht für die Frage, was ein Kunde bindet — und in welchem Projekt: dieselben 192 und 96 Stunden wie im Bild davor, jetzt je Vorhaben aufgeteilt.

Die Stammdaten aus dem Pool — Kunde und Kategorie am Projektkopf — sind im Portfolio Gliederungsebenen. Sie ändern keine Zahl: Die 192 Stunden der Musterkunde AG sind Alphas 96 plus Gammas 96, und die Bearbeiter/innen des Portfolios bleiben bei 168. Sie ändern, wie die Zeilen zusammenfinden — und damit, welche Frage sich in einer Zeile beantworten lässt.

Rollenauslastung des Portfolios nach Kunde, Rolle und Projekt gegliedert: Unter Musterkunde AG die Rollen Bearbeiter/in und Prüfer/in, darunter je die Projekte Alpha und Gamma; unter Beispielkunde GmbH beide Rollen mit Projekt Beta.

Bild 13 von 20 — Der Kunde oben, darunter die Rolle, darunter das Projekt — die dritte Reihenfolge beim Kunden. Die Musterkunde AG bindet 112 Stunden Bearbeiter/in und 80 Stunden Prüfer/in, und unter jeder Rolle steht, welches ihrer Vorhaben wie viel davon fordert: Alpha und Gamma je 56 bei den Bearbeitern, je 40 bei der Prüferin. Das ist die Frage „welche Projekte dieses Kunden brauchen diese Qualifikation" — gestellt, wenn die Rolle knapp ist und beim Kunden entschieden werden muss, welches seiner Vorhaben nachgibt.

Drei Reihenfolgen für denselben Kunden: Kunde → Rolle sagt, wie viel er insgesamt bindet; Kunde → Projekt → Rolle, welches seiner Vorhaben was braucht; Kunde → Rolle → Projekt, welche seiner Vorhaben sich eine knappe Qualifikation teilen. Die Zahlen sind in allen dreien dieselben — 192 Stunden, davon 112 Bearbeitung und 80 Prüfung.

Rollenauslastung des Portfolios nach Kategorie und Rolle gegliedert: Unter Entwicklung zwei Rollenzeilen mit zusammen 192 Stunden, unter Wartung zwei Rollenzeilen mit 96 Stunden, darunter die Vorgänge.

Bild 14 von 20 — Die Kategorie als oberste Ebene, direkt darunter die Rolle. Entwicklung bindet 192 Stunden — Alpha und Beta in einer Zeile je Qualifikation —, Wartung 96. Wer wissen will, wie viel Arbeit in Entwicklung steckt und wie viel in Wartung, ohne nach Projekten zu unterscheiden, liest diese zwei Ebenen.

Rollenauslastung des Portfolios nach Kategorie, Projekt und Rolle gegliedert: Unter Entwicklung die Projekte Alpha und Beta mit je zwei Rollen, zusammen 192 Stunden, unter Wartung Projekt Gamma mit zwei Rollen und 96 Stunden.

Bild 15 von 20 — Statt des Kunden die Kategorie als oberste Ebene, darunter das Projekt, darunter die Rolle. Entwicklung fasst Alpha und Beta zusammen — 192 Stunden —, Wartung ist allein Gamma mit 96. Dieselben neun Vorgänge, ein anderer Schnitt: Wer wissen will, wie viel Arbeit in Entwicklung steckt und wie viel in Wartung, liest diese Reihenfolge. Keiner der beiden Schnitte ändert eine Zahl; sie ändern, was man auf einen Blick liest.

Dieselben Fragen an die Personen
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Personalauslastung des Portfolios, aufgeklappt: drei Personenzeilen — Anna Muster und Bernd Beispiel mit je zwei Vorgängen, Clara Probe mit zweien —, je Tag die eingeplanten Stunden; Projekt Gamma kommt nicht vor.

Bild 16 von 20 — Dieselben Daten, jetzt nach Person sortiert. Anna Muster trägt Alphas Konzept und Freigabe, Bernd Beispiel dasselbe für Beta, Clara Probe prüft in Alpha und in Beta — vom 12. bis 23. Oktober jeden Tag 8 Stunden, zwei Wochen ohne Lücke. Was fehlt, ist die Aussage: Gamma kommt in dieser Ansicht nicht vor, weil dort niemand zugewiesen ist. Die Rollenauslastung in Bild 8 sah Gammas Bedarf, die Personalsicht sieht nur, wer eingetragen ist — und genau deshalb braucht ein Portfolio beide.

Die Personalauslastung ist die Rollenauslastung von der anderen Seite: Sie fragt nicht, was gebraucht wird, sondern wer eingetragen ist. Für Alpha und Beta ist das dieselbe Information — nur dass jetzt Namen statt Qualifikationen in den Zeilen stehen und Clara Probes zwei Wochen ohne Lücke in einer einzigen Zeile liegen. Für Gamma ist es keine Information: Das Projekt hat Rollen, aber keine Menschen, und eine Ansicht, die nach Menschen sortiert, hat dafür keine Zeile.

Dieselbe Personalauslastung, nach Person und darunter nach Projekt gegliedert: Unter Anna Muster nur Projekt Alpha, unter Bernd Beispiel nur Projekt Beta, unter Clara Probe Alpha und Beta mit je einem Vorgang.

Bild 17 von 20 — Eine Ebene mehr, und jede Person bekommt ihre Projekte als Adresse. Anna Muster arbeitet nur für Alpha, Bernd Beispiel nur für Beta — und Clara Probe für beide, hintereinander: Alpha bis zum 16., Beta ab dem 19. Oktober. Das ist die Reihenfolge für die Frage „wo steckt dieser Mensch, und welches Projekt müsste ihn abgeben". Gamma steht unter niemandem.

Dieselbe Personalauslastung, nach Projekt und darunter nach Person gegliedert: Unter Projekt Alpha Anna Muster und Clara Probe, unter Projekt Beta Bernd Beispiel und Clara Probe; Projekt Gamma ohne Personen.

Bild 18 von 20 — Die Gliederung umgedreht — erst das Projekt, dann die Person —, und die Ansicht beantwortet die Frage „wer arbeitet an diesem Projekt". Unter Alpha stehen Anna Muster und Clara Probe, unter Beta Bernd Beispiel und Clara Probe. Clara erscheint zweimal, weil sie zwei Projekten gehört; die Summe ihrer 80 Stunden gibt es in dieser Reihenfolge nicht mehr. Und Gamma hat hier niemanden — die Zeile bleibt leer oder fehlt ganz. Das ist die Lücke, die vor dem 19. Oktober zu schließen ist.

Die beiden Gliederungen der Personalsicht stellen dieselben Fragen wie die der Rollensicht, nur an Namen: Person vor Projekt zeigt, wo ein Mensch gebunden ist und was ihn freigäbe; Projekt vor Person zeigt, wer an einem Vorhaben arbeitet — und wo noch niemand. Für Gamma ist die zweite Ansicht die Aufgabenliste: zwei Rollen gefordert, keine Person eingetragen, Anfang am 19. Oktober.

Personalauslastung des Portfolios nach Kunde, Projekt und Person gegliedert: Unter Musterkunde AG Projekt Alpha mit Anna Muster und Clara Probe, unter Beispielkunde GmbH Projekt Beta mit Bernd Beispiel und Clara Probe; Gamma fehlt.

Bild 19 von 20 — Der Kunde als oberste Ebene der Personalsicht. Unter der Musterkunde AG steht nur Alpha mit Anna Muster und Clara Probe — Gamma gehört demselben Kunden, hat aber niemanden und erscheint deshalb auch hier nicht; unter der Beispielkunde GmbH steht Beta mit Bernd Beispiel und Clara Probe. Wer für einen Kunden wissen will, welche Menschen an seinen Projekten arbeiten, liest diese Reihenfolge — und sieht an der Musterkunde AG zugleich, dass ihr zweites Projekt noch unbesetzt ist.

Personalauslastung des Portfolios nach Kategorie, Projekt und Person gegliedert: Unter Entwicklung Projekt Alpha mit Anna Muster und Clara Probe und Projekt Beta mit Bernd Beispiel und Clara Probe; die Kategorie Wartung fehlt.

Bild 20 von 20 — Die Kategorie als oberste Ebene der Personalsicht. Entwicklung fasst Alpha und Beta mit ihren Menschen zusammen — Anna und Clara, Bernd und Clara —; Wartung hat mit Gamma nur ein Projekt, und das hat niemanden, also fehlt die ganze Kategorie. Das ist die letzte der Gliederungen dieser Seite, und sie sagt dasselbe wie die erste Personalsicht, nur eine Ebene höher: Was nicht besetzt ist, ist in der Personalsicht nicht da.

Kunde und Kategorie über der Personalsicht zeigen dieselbe Lücke wie die flache Personalsicht, nur adressiert: Nicht „irgendwo fehlt jemand", sondern „bei der Musterkunde AG fehlt jemand, und zwar in der Wartung". Das ist die Form, in der eine Lücke jemanden findet, der sie schließt.

Was das für die Planung heißt
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  • Der Engpass ist eine Eigenschaft des Portfolios, nicht eines Projekts. Keines der drei Projekte hat einen Fehler gemacht; die drei Wochen Prüfung ohne Lücke entstehen erst aus ihrer Summe. Wer nur sein Projekt plant, kann sie nicht sehen.
  • Rollen zuweisen, auch wenn Personen feststehen. Die Rollenauslastung rechnet über die Rollen, und nur so zählt ein Projekt mit, in dem noch niemand eingetragen ist. Gamma steht in Bild 8 in derselben Zeile wie Alpha und Beta — weil es dieselbe Rolle fordert.
  • Die Gliederung ist eine Frage, keine Einstellung. Rolle zuerst für „wer ist knapp", Projekt zuerst für „was braucht dieses Vorhaben". Beide Reihenfolgen gehören zum Portfolio; keine ersetzt die andere.

Wie ein Portfolio im Branchenbestand aussieht — fünf Vorhaben auf 120 Personen, mit einer Unterdeckung, die kein Einzelprojekt zeigt —, steht im Beispiel Multiprojekt-Kapazitätsabgleich im Mittelstand. Was die drei Gliederungen an derselben Kapazitätsansicht bewirken, zeigt Kapazitätsansichten steuern. Warum eine Rolle etwas anderes ist als eine Person, steht unter Rolle oder Person; was der fixierte Meilenstein am Ende jedes Projekts festhält, unter Teilprojekt und Meilenstein fixieren.

Wie sich derselbe Funktionsumfang außerhalb der Beispiele darstellt, steht auf der Produktseite zum Multiprojektmanagement in der Rillsoft Cloud.

Häufige Fragen

Fragen zum Portfolio

Was ist ein Portfolio in Rillsoft Project?

Eine Liste von Projektdateien, die gemeinsam geöffnet und gemeinsam gerechnet werden. Die Projekte bleiben eigene Dateien mit eigenen Terminen; neu ist nur, dass sie auf derselben Zeitachse stehen und ihren Ressourcenbedarf gegen denselben Pool addieren. Ein Portfolio ist damit keine vierte Planung, sondern die Summe der drei.

Warum sieht man im Einzelprojekt keinen Engpass?

Weil das Einzelprojekt nur seinen eigenen Bedarf kennt. Es fordert eine Prüferin für eine Woche und bekommt sie — dass zwei andere Projekte in den Wochen davor und danach dieselbe Prüferin fordern, steht in anderen Dateien. Erst das Portfolio legt die drei Wochen aneinander und zeigt, dass es drei Wochen ohne Lücke sind.

Was ändert die Reihenfolge der Gliederung?

Die Frage, die die Ansicht beantwortet — nicht die Zahlen. Rolle vor Projekt zeigt oben die Summe über alle Projekte und darunter, welches Projekt wie viel davon bindet: die Ansicht für den Engpass. Projekt vor Rolle zeigt je Projekt, welche Rollen es braucht: die Ansicht für den Bedarf. Dieselben Daten, zweimal sortiert.

Wozu Rollen zuweisen, wenn die Personen schon feststehen?

Weil die Rolle sagt, was gebraucht wird, und die Person, wer es tut. Im Portfolio rechnet die Rollenauslastung über alle Projekte hinweg — auch über die, in denen noch niemand eingetragen ist. Das dritte Projekt auf dieser Seite trägt nur Rollen, und trotzdem steht sein Bedarf in derselben Zeile wie der der beiden besetzten.

Warum ist der Meilenstein am Ende fixiert?

Weil ein Projekt im Portfolio meist eine Zusage hat, die von außen kommt. Der fixierte Meilenstein hält den Endtermin fest; was davor an Ressourcenkonflikten auftaucht, muss innerhalb dieses Rahmens gelöst werden. Was Fixierung im Einzelnen tut, steht unter Teilprojekt und Meilenstein fixieren.