Das Ressourcenangebot ist eine Eigenschaft des Unternehmens, nicht des Projekts. Genau deshalb steht es in Rillsoft Project auch nicht im Projekt, sondern in einem Pool, auf den alle Vorhaben zugreifen — und nur deshalb kann überhaupt jemand ausrechnen, ob vier Projekte gleichzeitig hineinpassen.
Das Beispielbüro führt 30 Personen in fünf Teams und acht Qualifikationen und plant damit vier Projekte.
Der Bestand#

Bild 1 von 3 — Das ist der Pool, aus dem alle vier Projekte des Büros planen: 30 Personen in fünf Teams, ein einziger Stamm. Unter jeder Person stehen die Vorgänge, die sie bindet — und zwar quer über die Projekte hinweg, denn die Ansicht liest das Portfolio. Das Ressourcenangebot ist eine Eigenschaft des Unternehmens, nicht des Projekts; nur deshalb kann überhaupt jemand ausrechnen, ob vier Vorhaben gleichzeitig hineinpassen.
Dieselben Leute nach Qualifikation#

Bild 2 von 3 — Derselbe Pool, andere Ordnung — und eine Zahl, die überrascht: Acht Qualifikationen, 30 Personen, aber 34 Zeilen. Im Bild ist es an „Reed, Heinzpeter" zu sehen, der unter Projektleitung und unter Objektplanung steht: Vier Leute des Büros bringen eine zweite Qualifikation mit. Arbeiten können sie trotzdem nur einmal — genau das ist der Unterschied zwischen Kopfzahl und Kapazität.
30 Personen, aber 34 Qualifikationszeilen. Vier Leute bringen eine zweite Qualifikation mit — im Bild ist es an „Reed, Heinzpeter" zu sehen, der unter Projektleitung und unter Objektplanung steht. Für die Besetzung ist das ein Gewinn: Er kommt in zwei Kandidatenlisten vor. Für die Kapazität ist es keiner, denn arbeiten kann er nur einmal.
Und was davon wirklich zur Verfügung steht#

Bild 3 von 3 — Ein Pool ist keine Zahl, sondern ein Kalender. Wer Urlaub hat, steht an diesen Tagen nicht zur Verfügung; die graue Zelle mit dem U nimmt ihn aus dem Angebot. Deshalb rücken namentlich besetzte Vorgänge bei der Terminierung nach hinten — und deshalb ist die verfügbare Kapazität eines Tages fast nie die Kopfzahl des Teams.
Ein Pool ist kein Personalstand, sondern ein Kalender. Urlaub, Feiertage und Arbeitszeitmodelle bestimmen, wie viel von den 30 Personen an einem konkreten Dienstag übrig bleibt. Das ist der Grund, warum namentlich besetzte Vorgänge bei der Terminierung nach hinten rücken — und warum die verfügbare Kapazität eines Tages fast nie die Kopfzahl des Teams ist.
| Was man zählt | Wert im Beispielbüro |
|---|---|
| Personen | 30 |
| Teams | 5 |
| Qualifikationen | 8 |
| Qualifikationszeilen | 34 |
| Projekte auf diesem Pool | 4 |
Wozu der Aufwand#
Ein Pool kostet einmal Pflege und spart danach jede Doppelbuchung. Er ist die Voraussetzung für alles, was projektübergreifend rechnet: für den Kapazitätsabgleich im Portfolio, für die Kandidatenliste am Vorgang und für jede Aussage darüber, ob ein zusätzlicher Auftrag noch hineinpasst.
Wie Rillsoft Project Ressourcen verwaltet, steht auf der Produktseite zur Ressourcenplanung in der Rillsoft Cloud. Zurück zur Übersicht Ingenieurbüro.