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Personenscharfe Planung im ERP-Projekt

Ein Projekt mit Namen, eines ohne — und beide rechnen im selben Kapazitätsabgleich mit.

In einem Softwareprojekt ist die Besetzungsfrage selten am Anfang zu beantworten. Der Sprint braucht drei Backend-Entwickler; wer es sein wird, entscheidet sich Wochen später. Ein Plan, der bis dahin nichts sagen kann, ist in genau der Phase nutzlos, in der man ihn braucht.

Das Beispiel sind zwei Vorhaben desselben Dienstleisters: die ERP-Einführung mit namentlicher Besetzung und das Kundenportal ohne.

Mit Namen
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Balkenplan des ERP-Projekts mit zwei Zuweisungsspalten: links die Qualifikation, rechts die namentlich besetzten Personen.

Bild 1 von 2 — Auch in einem Softwareprojekt gilt die Trennung: Die Spalte Rollen sagt, welche Qualifikation ein Vorgang braucht, die Spalte Personal, wer sie übernimmt. Sprints werden mit drei Backend-Entwicklern geplant, lange bevor feststeht, welche drei es sind.

Ohne Namen
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Dasselbe Spaltenpaar im Kundenportal: Die Spalte Rollen ist gefüllt, die Spalte Personal bleibt leer.

Bild 2 von 2 — Dasselbe Werkzeug, dieselben Spalten, ein anderes Vorhaben — und keine einzige namentliche Besetzung. Das Kundenportal ist vollständig über Qualifikationen geplant, und es rechnet im selben Kapazitätsabgleich mit wie das namentlich besetzte ERP-Projekt. Genau das ist gemeint, wenn es heißt: Der Abgleich zählt die Rolle.

Zwei Pläne, dieselben Spalten, ein Unterschied: Rechts steht einmal ein Name und einmal nichts. Beide sind vollständig — der eine ist feiner geplant, nicht besser.

Was das für den Abgleich heißt
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ERP-EinführungKundenportal
Qualifikation am Vorgangjaja
Person am Vorgangjanein
Zählt im Kapazitätsabgleichjaja
Erscheint im Engpassjaja

Die letzte Zeile ist die wichtigste: Der Abgleich zählt die Qualifikation, nicht die namentlich Besetzten. Beide Projekte tauchen im Backend-Engpass auf — das eine mit 133 Personentagen, das andere mit 20. Für die Kapazitätsrechnung ist es gleichgültig, ob ein Name danebensteht.

Deshalb gilt: Man verliert nichts, wenn man früh plant, und gewinnt Genauigkeit, sobald man Namen einträgt. Wer dagegen erst mit Namen anfangen darf, plant entweder zu spät oder mit Platzhaltern, die niemand pflegt.

Wie die Namen an den Vorgang kommen, steht auf Kandidatenermittlung; wie derselbe Gedanke in einem Ingenieurbüro aussieht, auf Rolle oder Person.

Wie Rillsoft Project Personaleinsatz plant, steht auf der Produktseite zur Personaleinsatzplanung in der Rillsoft Cloud. Zurück zur Übersicht IT-Dienstleister.

Häufige Fragen

Fragen zur personenscharfen Planung

Ist ein Plan ohne Namen weniger wert?

Nein, nur feiner oder gröber. Im Beispiel stehen zwei Vorhaben desselben Dienstleisters nebeneinander: die ERP-Einführung mit namentlicher Besetzung und das Kundenportal ohne. Beide Pläne sind vollständig — der eine ist feiner geplant, nicht besser.

Zählt ein Projekt ohne Namen im Kapazitätsabgleich mit?

Ja. Der Abgleich zählt die Qualifikation, nicht den Namen. Beide Vorhaben tragen die Qualifikation am Vorgang, beide zählen im Abgleich, beide erscheinen im Engpass — auch das Kundenportal, an dem kein Mensch benannt ist.

Wann entscheidet sich die Besetzung in einem Softwareprojekt?

Meist Wochen nach dem Aufstellen des Plans. Der Sprint braucht drei Backend-Entwickler; wer es sein wird, steht später fest. Ein Plan, der bis dahin nichts sagen kann, ist in genau der Phase nutzlos, in der man ihn braucht.