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Produktion / Fertigung

5 Beispielprojekte aus der Branche Produktion / Fertigung, geplant auf einem Pool von 120 Personen — mit Screenshots aus Rillsoft Project.

„Die Linien sind frei." Der Satz fällt in fast jedem Gespräch über einen Serienanlauf, und er ist selten böswillig — er stimmt nur für das, was im Projektplan steht. Im Werk sieht es anders aus: 76 der 120 Personen hängen im laufenden Linienbetrieb, allein 52 an den Maschinen, und zwei der drei Montagelinien laufen dauerhaft für die Serie.

Der Serienanlauf der Produktvariante B muss mit dem auskommen, was übrig bleibt. Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel: In der Produktion ist das Projekt der Gast, nicht der Hausherr. Wer das Tagesgeschäft nicht als Vorhaben in den Bestand nimmt, plant mit einer Kapazität, die es nicht gibt — und bekommt einen Plan, der auf dem Papier aufgeht und in der Halle nicht.

Dass die Maschinen- und Anlagenführung dabei an 57 Tagen auf 111 gegen 77 läuft, ist der Normalfall eines ausgelasteten Werks. Es ist kein Planungsfehler, sondern das Ergebnis davon, dass zum ersten Mal beides in derselben Rechnung steht.

Was der Plan leistet — und was nicht
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Er rechnet den laufenden Betrieb mit. Die Grundlast steht als eigenes Vorhaben im Bestand, nicht als Abschlag im Kopf des Planers. Damit ist die Restkapazität eine Zahl und keine Schätzung: 76 Personen gebunden, 44 übrig, und von den Gebundenen allein 52 an den Maschinen. Der Engpass wird dadurch benennbar — nicht „zu wenig Leute", sondern die Maschinen- und Anlagenführung, an 57 datierten Tagen, um bis zu 34 Köpfe zu knapp.

Er beseitigt den Überzug nicht. 111 gegen 77 bleiben 111 gegen 77. Ob die Linie langsamer läuft, eine Schicht dazukommt, der Anlauf später beginnt oder ein Teil fremdvergeben wird, entscheidet die Werkleitung — nicht die Software. Ob eine Zusatzschicht mehr Zeit je Person oder mehr Leute bedeutet, klärt der Schichtkalender. Was sich ändert, ist die Grundlage dieser Entscheidung: Sie fällt an Zahlen statt an Zurufen, und sie ist hinterher nachvollziehbar.

Das Paket dahinter
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Von der Anlaufplanung über Produktions- und Anlagenvorbereitung sowie Vorserie und Hochlauf bis zur Serienfreigabe — geplant mit der Restkapazität eines ausgelasteten Werks.

KennzahlWert
Beispielprojekte5
Ressourcenpool120 Personen in 8 Teams
LeitprojektSerienanlauf Produktvariante B (01.10.2026 – 07.04.2027)
Umfang des Leitprojekts29 Vorgänge, 6 Meilensteine, 42 Verknüpfungen
GrundlastLinienbetrieb und Tagesgeschäft bindet 76 Personen
EngpassMaschinen- und Anlagenführer/in: 111 gegen 77 an 57 Tagen

Die Grundlast bindet 76 der 120 Personen im laufenden Linienbetrieb, davon allein 52 in der Maschinenbedienung — die Maschinen- und Anlagenführung liegt dadurch an 57 Tagen über Kapazität (111 gegen 77).

Geplant sind alle Beispiele dieser Branche mit Rillsoft Project; die Produktseite zur Kapazitätsplanung in der Rillsoft Cloud zeigt die Funktion außerhalb des Beispiels.

Ein Leseweg durch die drei Seiten
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Die drei Seiten sind eine einzige Beweiskette. Grundlast und Restkapazität legt das Fundament: Wer das Tagesgeschäft nicht als Vorhaben in den Bestand nimmt, rechnet mit einer Kapazität, die es nicht gibt. Engpass je Qualifikation zieht daraus die planbare Aussage — nicht „zu wenig Leute", sondern diese Qualifikation, an diesen Tagen, um so viel zu knapp. Und die Linienkonkurrenz überträgt dasselbe Denken auf die Ressource, die sich nicht umverteilen lässt: Fünf Vorhaben wollen dieselbe Montagelinie, über das Portfolio fehlen 86 Linientage — und kein Einzelplan hat davon etwas gewusst.

Häufige Fragen

Fragen zum Produktions-Paket

Wem gehört das Werk in diesem Paket?

Dem Linienbetrieb. 76 der 120 Personen stehen im Tagesgeschäft, davon allein 52 an den Maschinen. In der Produktion ist das Projekt der Gast, nicht der Hausherr.

Wo liegt der Engpass im Werk?

Bei der Maschinen- und Anlagenführung: 111 gegen 77 Verfügbare an 57 Tagen. Er entsteht erst dadurch, dass die Grundlast mitgerechnet wird.

Löst die Planung den Engpass?

Nein, und sie behauptet es auch nicht. 111 gegen 77 bleiben 111 gegen 77. Was sich ändert, ist die Grundlage der Entscheidung: Der Plan sagt, an welchen der 57 Tage es klemmt und um wie viel — ob die Linie langsamer läuft, eine Schicht dazukommt oder der Anlauf später beginnt, entscheidet die Werkleitung.

Wie groß ist der Serienanlauf Produktvariante B?

Der Serienanlauf Produktvariante B läuft vom 1. Oktober 2026 bis 7. April 2027 und führt 29 Vorgänge, 6 Meilensteine und 42 Verknüpfungen — von der Anlaufplanung bis zur Serienfreigabe, geplant mit der Restkapazität eines ausgelasteten Werks.